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Aktuelles aus der Heikendörper Speeldeel

„Ein seltsames Paar“ zu Gast im Januar

cache_2478588681Am 12. Januar 2019 gastiert das Werkstatt-Theater Kiel mit dem Stück „Ein seltsames Paar“ auf der Bühne der Heikendörper Speeldeel.

Das Werk von Neil Simon wurde 1965 uraufgeführt und drei Jahre später mit Walter Matthau und Jack Lemmon in den Hauptrollen verfilmt. Daraus folgte schließlich eine Serie, die in Deutschland unter dem Namen „Männerwirtschaft“ bekannt wurde. Hierin agierten Jack Klugman und Tony Randall als ungleiches Paar.

Die an Situationskomik reiche Komödie zeigt zwei völlig unterschiedliche Männertypen: Auf der einen Seite den geschiedenen Sportreporter Oscar, ein chaotischer Lebemann, und auf der anderen Seite Felix, ein pedantischer Hypochonder, der gerade von seiner Frau aus der gemeinsamen Wohnung geworfen wurde. Oscar bietet Felix in seiner Wohnung Asyl an. Doch diese Wohngemeinschaft hat ihre Tücken, denn die Lebenseinstellungen der beiden Protagonisten stehen sich diametral gegenüber.

Karten gibt es über diesen Link

 

Im Jubiläumsjahr gibt’s „Allens op Krankenschien“

Die Heikendörper Speeldeel wird 50! Im Jubiläumsjahr 2019 führt sie die rasante Komödie „Allens op Krankenschien“ von Ray Cooney in der plattdeutschen Überarbeitung von Manfred Hinrichs auf. Gespielt wird von Ende März bis Anfang Mai.

Den beständigen Erfolg über ein halbes Jahrhundert hinweg hat die Bühne insbesondere zwei Personen zu verdanken: „Gründungsvater“ Horst Klotz, damals Rektor der Realschule Heikendorf, rief die Bühne ins Leben. Er verstarb 2018. Und Gerhard Draasch, der die Bühne von 1976 bis 2002 zu dem aufbaute, was sie heute ist.

Seit ihrer Gründung hat die Speeldeel 83 Stücke in 49 Jahren zur Aufführung gebracht. 2019 kommen zwei weitere hinzu: Die Komödie „Allens op Krankenschien“ von Ray Cooney und in der Adventszeit 2019 ein Weihnachtsmärchen in hochdeutscher Sprache für Jung und Alt.

Für das kommende Stück haben die Proben bereits eine Woche nach dem letzten Vorhang des vergangenen Stückes „Rum ut Jamaika“ begonnen. In diesem soll es der große Tag für Dr. Rikus Mönkemöller (gespielt von Sascha Hinz) werden: eine Rede vor Kollegen und sein beruflicher Aufstieg naht. Doch dann kommt alles anders, denn plötzlich taucht seine ehemalige Geliebte Elfie Harder (Dörte Brillat) auf und hat eine Überraschung parat: Tochter Lena (Marcia Talleur). Diese stellt auf der Suche nach ihrem Vater das ganze Krankenhaus auf den Kopf. Mönkemöller versucht verzweifelt, alles vor seiner Ehefrau Marie-Luise (Susanne Ruhberg), dem Polizeimeister (Ralph Eckelmann) sowie seinen Kollegen Dr. Mark Kellermeier (Horst Schock) und Dr. Hubert Helmi (Reiner Fock) zu verheimlichen. Schnell herrscht das blanke Chaos im Ärztezimmer: als Oberschwester verkleidete Ärzte, eine ausgeflippte Tochter, ein irritierter Polizist und der sonderbare Patient Willi Lehnhardt (Marc Wiens) machen das Durcheinander perfekt. Wieso geistert angeblich ein Hund durchs Krankenhaus? Was macht Oberschwester Ingeborg (Sylvia Glismann und Dörte Rath in Doppelbesetzung) auf dem Fenstersims? Wieso wird Herr Lehnhardt immer in der Toilette eingesperrt? Und wer ist denn nun eigentlich der Vater? Es wird gelogen, dass sich die Balken biegen in irrwitzigen, turbulenten Situationen – und alles auf Krankenschein!

Regie führt zum siebenten Mal die Kieler Schauspiellehrerin Tina Wagner.

Freuen Sie sich mit uns auf ein Goldenes Jubiläumsjahr – bis demnächst in diesem Theater! Der Start des Kartenvorverkauf wird rechtzeitig bekannt gegeben. Er startet voraussichtlich Anfang Februar 2019.

 

Sohn des Autors zeigte sich zufrieden 

Eigens aus Bremen reiste Hans Bohde mit seiner Ehefrau an, um sich die 14. und letzte Aufführung von „Rum ut Jamaika“, das Autorenwerk seines Vaters, in der Heikendörper Speeldeel anzusehen. Mit dabei war auch sein Sohn, der in Kiel lebt und Schauspieler an der Niederdeutschen Bühne am Wilhelmsplatz war.

Gerhard Bohde, aus dessen Feder das Stück stammt, verstarb 2010 im Alter von 89 Jahren. Seinen größten Erfolg feierte der gebürtige Föhrer mit seinem für das Hamburger Ohnsorg Theater geschriebene Stück „Strandräubers“.
Familie Bohde, die regelmäßig die Aufführungen der Werke ihres Vorfahren in Norddeutschland anschaut, brachte als Gastgeschenk ein Buch von Gerhard Bohde mit, in dem er in plattdeutscher Sprache die Erfahrungen aus seiner Zeit auf See beschreibt. In einem Brief dankte Hans Bohde der Speeldeel für die gelungene Umsetzung des Bühnenstückes „Rum ut Jamaika“.

Die Heikendörper Speeldeel wiederum bedankt sich bei ihren über 1.400 Zuschauern in der vergangenen Spielzeit für ihren Applaus.

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